Yummy Friday: Spicy Thai Quinoa Bowl

Asia, die Zweite. Auch nach zwei Wochen Thailand habe ich Chili, Koriander und Limetten einfach noch nicht satt und sehne mich zurück daheim nach einem riesigen Teller scharfem Glasnudelsalat und einem Eimer Panaeng Curry (oder auch zwei, drei, vier, fünf…)

Aber ja, ich weiß, jeder Urlaub hat ein Ende, der Alltag hat mich schon vermisst und zu Hause ist doch auch ganz schön (Hallo Couch, Du hast mich wieder ❤️). Also habe ich Rezepte durchwühlt, rumexperimentiert und mir eine würzige „Ich träume in der Mittagspause von Strand und Meer“-Lunchbowl-geköchelt, die auch kalt so richtig lecker schmeckt und sooooo gesund ist.

Hier das Rezept:

  • 150g Quinoa
  • 1/2 Brokkoli
  • 2 Karotten
  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 3 Stängel Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 handvoll Koriander
  • 1 beliebig großes Stück Ingwer
  • 1 Chili
  • 1 EL gehackte Erdnüsse

Quinoa nach Packungsanweisung aufkochen. Während das Inkakorn köchelt, die restlichen Zutaten kleinschneiden, schnippeln oder hacken. Anschließend etwas neutrales Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Koriander anschwitzen um dann Brokkoli und Karotten hinzuzugeben. Sobald das Gemüse gar ist, restliche Zutaten hinzugeben und die Pfanne von der Platte nehmen. Nun kann das Quinoa untergerührt werden.

Dann ist’s Zeit fürs Dressing aus:

  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
  • Saft & Zesten von einer Limette
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 TL Sesam
  • Salz

Alles vermischen – fertig!

Inspiration: Streifen-Shirts

Gestreift geht immer! Kein Wunder also, dass zumindest ein Streifen-Shirt-Exemplar auch in diesem Jahr wieder auf unserer Weihnachtswunschliste landet.

Streifen? Immer? Auch im Winter? Na klar! Gestreifte Shirts sind wahre Alleskönner und gehören nicht nur an den Strand oder aufs Segelboot. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sind sie perfekt um ein bisschen Laune in den Großstadt-Look zu bringen und den Teint nicht ganz so blass aussehen zu lassen.

Wir kombinieren die Ringelshirts am Liebsten ganz lässig zu Parka, Boyfriend Jeans und weißen Sneakers, minimalistisch zu Blazer oder Trench wie die schicken Pariserinnen oder am Abend mit Rock und fetter Statementkette.

Hier unsere Lieblingsteile:

  

  1. Petit Bateau
  2. Chinti & Parker
  3. Maison Scotch
  4. Armor lux
  5. Comme des Garçons Play

Casting für Bart-Profis: Werde ein Super-Barber!

Bärte sind aus modernen Männergesichtern kaum noch wegzudenken. Damit das Visagendickicht die optimale Pflege und ein schniekes Styling bekommt, braucht’s Experten. So wie im Frankfurter Barber-Shop Legends. Nun sucht Chef Hassan Annouri  zusammen mit dem Extra-Tipp das Frankfurter Rasur-Talent für seinen Laden. Wenn du Bock aufs Barbieren hast oder jemanden kennst, der ein Klingenmeister ist, dann aufgepasst: Am Sonntag, 29. November, gibt es Deutschlands erstes Barber-Casting im Legends (Stephanstraße). Der Gewinn? Ein Job als professioneller Barbier.

Hier geht’s zu den Teilnahmebedingungen.
Wichtig: Eine abgeschlossene Friseurlehre ist keine Voraussetzung. Die vielversprechendsten Teilnehmer werden dann zum Casting eine Woche später eingeladen. Und dann heißt es auf die Klingen, fertig, los!

Tohuwaboho drückt die Daumen!

Yummy Friday: Asia-Hotdogs

Möbel shoppen beim Schwedenkaufhaus ist nicht perfekt, solange danach kein Ein-Euro-Würstchen mit Röstzwiebeln in den Magen wandert. Doch es lohnt sich, Hotdogs auch mal zu Hause auszuprobieren. Da kann dann der klassische Belag auch mit ausgefallenen Zutaten ergänzt oder ausgetauscht werden. So auch bei dieser Variante: Asia-Hotdogs.

Ein leckeres, einfaches und ausgefallenes Gericht – Vor allem, wenn’s für mehrere Leute reichen soll. So wie am Geburtstag meines Freundes. Die Verwandten hatten sich zu verschiedenen Uhrzeiten angemeldet: mittags, nachmittags, abends. Also musste etwas her, bei dem sich einer nach dem anderen bedienen konnte.

Die Inspiration zur etwas anderen Wurst im Brot kam beim Zeitschriften-Wälzen: In der Mutti fand sich dann die fantastische Kombination mit Wasabi-Erdnüssen, Chili-Limetten-Majo und Koriander. Gelesen, getan.

Und das braucht für die Tohuwaboho-Version:

1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
5 EL Salatmayonnaise
Saft von 1 Limette
Salz u. Pfeffer
6-8 Stiele Koriander
75g Wasabi-Erdnüsse
4 Hotdog-Würstchen
4 Hotdog-Brötchen
Saure Gurken od. Gurkensalat

  
Und so wird’s gemacht:

Für die Mayonnaise die Chilischote entkernen und fein hacken. Auch die Knoblauchzehe in kleine Stücke schneiden. Beides mit dem Saft einer Limette und der Mayonnaise verrühren und in eine Schale geben. Koriander waschen und zupfen, Wasabi-Erdnüsse grob hacken. Beides jeweils in eine Schüssel geben. Ebenso den Gurkensalat. Wasser aufsetzen, Würstchen rein, aber nicht kochen, sondern nur ziehen lassen. Brötchen aufschneiden.
Wenn die Würstchen warm sind, ins Brötchen legen und beliebig belegen. Frischer Koriander und crunchy Nüsse. hmmm… das ist Yummy!

Yummy Friday: Draculas Pest

Halloween-Hasser bitte schleunigst den Tab schließen, denn beim Yummy Friday geht’s heute spooky zu. Eine kleine Vorgeschichte: wer im Herbst Geburstag hat (ich, ich, ich!) feiert gerne mal ’ne richtige Monstersause! Allein schon, weil’s sonst nicht vieles gibt, in dieser Jahreszeit: kein Schwimmbad, kein Eis, keine Schlittschuhe. Also heißt die Devise: Zuhause Horror, Verkleidung Horror, Essen Horror.

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Zu Letzterem gibt’s jetzt einen Beitrag, ein Rezept von meiner tollen Freundin Janne, die mir diese simple, leckere, faule Zubereitungsweise erst letzte Woche gesteckt hat. Nämlich: Knoblauchzehen aus dem Ofen. Draculas Pest um’s mit Halloween-Slang zu sagen. Und weil nur Verrückte Knofi pur essen, machen wir auch noch Kürbis dazu.

Kürbis hacken und mit den GANZEN Knoblauchzehen auf Backpapier belegtes Ofenblech geben. Öl drüber, Salz und Chili und alles bei 200 Grad zirka 25 Minuten backen.
So, und jetzt kommt die Zauberei: Der gebackene Knoblauch wird in seiner Schale weich wie Butter. Wenn ihr den Stinker also schält, könnt ihr ihn anschließend auf die Kürbisspalten schmieren. Das schmeckt ultra-formidabel… und verjagt sogar Vampire!

Yummy Friday: Muscheltopf

In allen Monaten mit „R“ist Miesmuschel-Zeit, also auch im Oktober!  Die Meeresfrüchte mögen es, im Kochtopf zu schwimmen. Deswegen bereitet man sie am besten
mit viel Sauce zu. Diese Variante ist mit Weißwein und Tomaten. Dazu eine ordentliche Portion Knoblauch und Chili. Mit Spaghetti wird’s ein tolles Abendessen!

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Das braucht ihr:
Miesmuscheln
1 Dose Tomaten
1/2 Liter Weißwein
Suppengrün
2 Zehen Knoblauch
Chili, Salz, Pfeffer
500g
Spaghetti

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Und so wird’s gemacht:
Zunächst das Suppengrün klein schneiden und in einem großen Topf anbraten. Knoblauch dazu. Wenn alles etwas braun ist, mit Weißwein ablöschen und den Alkohol verkochen lassen.  Dann die Tomaten dazu geben und den Sud mit Chili, Salz und Pfeffer würzen. Die Muscheln in einem Sieb abspülen und Wasser mit viel Salz für die Nudeln aufstellen.  Anschließend diese Miesmuscheln in den Topf geben und den Deckel schließen.  Parallel die Pasta kochen.  Die Muscheln sind dann fertig,  wenn sie aufgegangen sind. Spaghetti abseihen und zu den Muscheln geben. Alles zusammen auf einem tiefen Teller servieren. 

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Yummy Friday: Pulled Pork Burger @ Schmitz Fine Food

Nach sommerlicher Fleisch- und Fast-Food-Abstinenz war bei der Kälte einfach mal wieder Zeit für Burger und Fritten. Soulfood als Frostschutz sozusagen. Doch zum gelben M um die Ecke? Auf keinen Fall! Also haben wir in Julian Smith’s „Edel-Imbiss“ am Opernplatz auf einen Pulled Pork Burger vorbeigeschaut. 

Der ist schick und stylish in schwarz-weißem Papier eingeschlagen und überzeugt auf den ersten Bissen. Saftiges, gut gewürztes Fleisch aus dem Smoker, Coleslaw, Rucola und Dill für die tägliche Dosis Grünzeug und würzige Bourbon-Barbecuesauce mit scharfen Tomaten-Relish. Dass alles im knusprigen Roggen-Bun. Perfekt! Leider sind nach wenigen Bissen das gesamte Brötchen plus Papier vollkommen durchgeweicht – eine ziemliche Sauerei. Aber egal! Der Geschmack zählt. Auf die mittelmäßigen Pommes hätten wir dagegen verzichten können.  

 

Und das Beste zum Schluss: Dank ewig langer Öffnungszeiten am Wochenende ist das Schmitz die  perfekte Döner-Alternative für den After-Party-Snack.

Schmitz Fine Food, Bockenheimer Landstraße 1, FFM-City, Mo-Mi  11-23 Uhr, Do 11-02 Uhr, Fr & Sa 11-04 Uhr, So, http://schmitzfinefood.com

Yummy Friday: Kürbis-Frischkäse-Aufstrich

Ja Welt, ist ja gut! Wir wissen es! Der Herbst ist da! Es ist nicht zu übersehen! Birkenstock und Espadrilles sind längst schon eingemottet und schicken Gummistiefeln gewichen, was draußen gülden war ist jetzt eindeutig grau und die Biber-Bettwäsche wartet in den Startlöchern. Einer darf dabei natürlich auf keinen Fall fehlen: Mr. Kürbis, unser dicker Freund. Heute mal nicht als Suppe sondern im Quartett mit knusprigem Pide, fruchtig herber Tomaten-Rucola-Salsa und herzhaftem Schafskäse – alles ganz einfach und schnell gemacht.

Auch der Kürbis-Frischkäse selbst ist ruckzuck fertig. Das braucht ihr dafür:

  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Chilliflocken
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 200 g Frischkäse

Den entkernten Kürbis einfach in mittelgroße Würfel schneiden, mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken würzen und mit Olivenöl vermengen. Dann ab aufs Blech und rein in den auf 220 Graf vorgeheizten Backofen. Nach ca. 45 Minuten dürfte der Kürbis so weich sein, dass ihr ihn mit einer Gabel zerdrücken könnt. Das tut ihr dann auch und verrührt das abgekühlte Mus  dann kräftig mit dem Frischkäse und den gehackten Zwiebeln, die ihr vorher gerne kurz mit etwas Zucker anschwitzen könnt. Fertig ist der Aufstrich! 

 

Yummy Friday: Quinoa-Newbie

In einem Land voller Reformhäuser und Kochblogs gibt es ein Mädchen, dass noch nie Quinoa gekocht hat. Selbst ein Foodie schämte es sich, das zuzugeben und änderte es. Sie versuchte sich an einem Salat, das winzige Urkorn sollte noch keine Hauptrolle übernehmen. Granatapfelkerne und ein fruchtiges Maracuja-Dressing sollten das Gericht retten, falls etwas schief läuft. Doch eigentlich wurde es ziemlich gut.

Das braucht ihr für den Quinta-Feldsalat:
1 Tasse Quinoa
250g Feldsalat
1 Granatapfel
1 Maracuja
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
Zucker
Essig
Salz
Senf

Und so geht’s:
Quinoa waschen und mit doppelt so viel Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Das Urkorn braucht etwa 20 Minuten oder so lange kochen lassen, bis das Wasser verdampft ist. in der Zeit den Feldsalat waschen, den Granatapfel entkernen (Achtung: Sauerei!) und das Dressing mischen. Dazu Zwiebeln schneiden, Kenobi reiben, Maracuja aushöhlen und mit Zucker, Salz, Senf, Öl und Essig vermengen. Dazu kann man zum Beispiel eine alte true-fruits-Smoothie-Flasche benutzen: alle Zutaten rein, Deckel drauf, schütteln!

Der Salat schmeckt nicht nur ultra-famos, er ist auch noch lieb zu Tieren, weil total vegan!

Inspiration: Zu Fuß ein Mann

Einmal in das andere Geschlecht schlüpfen: das wär’s! Dann würden wir sicher einiges besser verstehen – zum Beispiel Abseits. Aber solange keiner eine Frau-Mann-und-wieder-zurück-Maschine erfindet, bedienen wir uns zumindest am maskulinen Stil. Diesen Herbst total angesagt: Herrenschuhe mit extra-dicker Sohle. Also schnell ran an die Füße und Abseits googlen… dann sind wir der Sache doch ein Stückchen näher gekommen.