Mode

Inspiration: Streifen-Shirts

Gestreift geht immer! Kein Wunder also, dass zumindest ein Streifen-Shirt-Exemplar auch in diesem Jahr wieder auf unserer Weihnachtswunschliste landet.

Streifen? Immer? Auch im Winter? Na klar! Gestreifte Shirts sind wahre Alleskönner und gehören nicht nur an den Strand oder aufs Segelboot. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sind sie perfekt um ein bisschen Laune in den Großstadt-Look zu bringen und den Teint nicht ganz so blass aussehen zu lassen.

Wir kombinieren die Ringelshirts am Liebsten ganz lässig zu Parka, Boyfriend Jeans und weißen Sneakers, minimalistisch zu Blazer oder Trench wie die schicken Pariserinnen oder am Abend mit Rock und fetter Statementkette.

Hier unsere Lieblingsteile:

  

  1. Petit Bateau
  2. Chinti & Parker
  3. Maison Scotch
  4. Armor lux
  5. Comme des Garçons Play
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Inspiration: Zu Fuß ein Mann

Einmal in das andere Geschlecht schlüpfen: das wär’s! Dann würden wir sicher einiges besser verstehen – zum Beispiel Abseits. Aber solange keiner eine Frau-Mann-und-wieder-zurück-Maschine erfindet, bedienen wir uns zumindest am maskulinen Stil. Diesen Herbst total angesagt: Herrenschuhe mit extra-dicker Sohle. Also schnell ran an die Füße und Abseits googlen… dann sind wir der Sache doch ein Stückchen näher gekommen.

5 Flohmarkt-Tipps für Trödeltanten

Nach unserem ernstgemeinten Kleiderschrank-Detox-Vorsatz ist nun endlich Flohmarkt-Zeit und somit DIE Gelegenheit die überschüssigen Ouftits endgültig aus den eigenen 4 Wänden zu verbannen. Let’s get rid of it! Also haben wir fleißig sortiert, ausgemistet und Kisten gepackt und uns hinter Tapeziertisch und Kleiderstange die Beine in den Bauch gestanden. Ganz stolz können wir jetzt verkünden: es hat sich gelohnt! Die Kleiderbügel sind leer, die Portokasse voll! 

Euch Haben wir vom Flohmarkt 5 Verkäufer-Tipps mitgebracht, dank denen Ihr ganz bestimmt genauso erfolgreich seid wie wir.

1. Seid Wählerisch!

Sucht Euch ganz gezielt den passenden Flohmarkt mit dem passenden Publikum aus. Ihr habt modische Teile, die einen bestimmten Preis erzielen sollen? Dann ist ein Mädchenflohmarkt genau das richtige für Euch. Auch für Kinderkleidung und Spielzeug gibt es spezielle Themenflohmärkte mit kauffreudiger Kundschaft. Reichlich Gruschel für kleines Geld werdet Ihr dagegen besser auf den klassischen Flohmärkten los.

2. Macht Euch schick!

Um aus all den Ständen herauszustechen solltet Ihr Eurem Stand einen besonderen Look verpassen. Das macht Spaß und lockt Käufer an. Ein paar Wimpel und Pompoms sind ruckzuck aufgehängt, Taschen und Tücher werden in schicken Kisten und Körben präsentiert und eine tolle Decke auf dem Tapeziertisch sorgt für Kauflaune.

3. Seid vorbereitet!

Sorgt dafür, dass Ihr reichlich Wechselgeld und ausgemusterte Tüten für Eure Käufer im Gepäck habt. Außerdem solltet Ihr Euch bereits vor dem Verkaufsstart Gedanken darüber machen, welche Preise Ihr für Eure Lieblingsteile erzielen wollt. Das erspart Euch unangenehme Situationen. 

4. Kommt im Team!

Mit einem Flohmarkt-Buddy an Eurer Seite ist Spaß garantiert. Ihr versprüht gute Laune und zieht die Käufer in Euren Bann. Und das Beste: Ihr könnt Euch gegenseitig beim Feilschen unterstützen.

5. Seid tough!

Lasst Euch von den dreisten Extrem-Feilschern, die Euch Designerteile für 50 Cent abschwätzen wollen, nicht einschüchtern und steht zu Euren Preisen. Feilschen muss natürlich immer drin sein, aber verkauft Eure tollen Schätze nicht unter Wert. 


Yummy Friday: Food ’n Fashion

Nach all der Oster-Völlerei, inklusive einem riesigen Berg Nougateier, gibt’s heute nichts zu futtern sondern einiges zum Staunen: Insta-Food

Pommes auf Schuhen, Burger auf Sweatern und güldene Eiscreme-Ketten… Seit Wochen sitzen wir mit kleinen Herzchen in den Augen vor unseren Instagram-Accounts und bestaunen verzückt diverse leckere Lieblingsteile. Jetzt haben wir für Euch die schönsten und wildesten Exemplare für ausgesucht.

Nachdem für uns die McDonalds-Taschen von Moschino im letzten Jahr eher schwer verdaulich waren, hat uns Anfang dieses Jahres die Schuhkollektion von Blonde Salad-Girl Chiara Ferragni ruck zuck verzückt. Wie kann man bei glitzernden Espandrilles mit Fritten, Coke und Popcorn auch Nein sagen?

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Genauso geht es uns mit diesem frisch entdeckten Sweater von Markus Lupfer, den es im Onlineshop von Edited zu haben gibt.

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Vorher heißt es allerdings: Sparen, sparen, sparen! Zum Glück habe ich mir letztes Jahr schon diese leckere „Da-läuft-mir-das-Wasser-im-Mund-zusammen“-Kette von der tollen Malaika Raiss gegönnt.

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Ebenso fresh und dazu noch fruchtig sind diese schicken Schühchen von Iwearbanana aus Indonesien. Ob die wohl Großstadttauglich sind? Was meint Ihr?

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Zu guter Letzt kommen wir wieder zum Anfang und dem großen M zurück. Denn im Big Mac Shop gibt es online seit Neuestem Regenjacken und heiße Polyester-Thermo-Unterwäsche mit Burger-Print. Ähhhmmm… Nö, eher nicht!

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Headerfoto via ASOS

Inspiration: Weit und schwarz

Vorbei die Zeiten enger Hosen, vorbei die Zeiten von Waden im Jeansnaturdarm, vorbei die Zeiten von zu großen Füßen für den Beineinstieg – jetzt wird‘ s weit! Aber sowas von! Die Steigerung der Schlaghose, in die ich auch schon ganz vernarrt bin, ist die Marlenehose. Am liebsten hochgeschnitten am Bund, schwarz und ab dem Hintern lässig weit. So kann man die neuen Hosen zu jedem Anlass tragen, entweder relaxed mit Turnschuh oder klassisch schick mit schwarzen Pumps! Dazu ein einfaches Top oder T-shirt, das man in den Bund steckt – und das Outfit ist geritzt… Ziemlich easy und ziemlich bequem! 

Fotos via Pinterest 

Inspiration: Kleiderschrank-Detox

Weniger ist mehr. Das gilt nicht nur für Make-Up, sondern auch für den Kleiderschrank. Wie oft sieht man das Outfit vor lauter Stoff nicht mehr. Hosen stapeln Röcke platt, Tops verschwinden hinter T-Shirts, und die groben Strickpullis scheinen kannibalisch andere Pullover zu verschlingen. Was zu viel ist, ist zu viel: Ich miste aus!

Das ist zwar ein Satz, den ich mir sonst an jedem Morgen leise in meinem Kopf aufsage, aber jetzt will ich ihn laut verkünden und nach Ansage (somit geschehen) auch in die Tat umsetzen.

Mega-Inspo zu diesem fafafantasischen Entrümpel-Programm bekam ich über den Blog „Unfancy„, von einer Amerikanerin, die das Unmögliche geschafft hat: Sie hat ihre Garderobe auf knapp 40 Teile reduziert. Hosen, Shirts, Röcke, Kleider, Schuhe – bis auf diese Zahl ausmisten und damit den Schrank beschränken. Teile, die im Moment nicht gebraucht werden, spenden oder unterm Bett für die passende Saison aufbewahren.

Jetzt folgt der zweite schwere Punkt im Programm: Weniger shoppen. Alle drei Monate, also immer zum Beginn einer neuen Saison, können neue Teile dazukommen und mit dem Standardrepertoire gemixt werden. Zu warme oder dünne Sachen wandern dann wieder unters Bett. Das Versprechen: Man spart so nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem investiert man in bessere Teile, da man weniger spontanen Schrott kauft. Darüber hinaus, so prophezeit es der Profi, findet man so leichter zu seinem eigenen Stil, siebt sozusagen die Essenz des eigenen Geschmacks heraus.

So weit, so gut, so unvorstellbar. Im Moment klingt dieser Entrümplungsplan nach großem Verzicht, wie ein ewiges Klamotten-Fasten, das ständig droht, gebrochen zu werden. Aber das Detox-Programm für die Mottenkiste verspricht so viele gute Begleiterscheinungen und hält mir außerdem vor Augen, dass ich mir nicht einmal einen Monat ohne textilen Neuzugang vorstellen kann. Entzug ist also an der Zeit!

Fotos via Pinterest 

Exklusion auf dem Laufsteg

Designer machen Mode, die Models auf Laufstegen vorführen. „Super dünn“, oder „Endlos-Beine“ sind aber längst keine Attribute mehr, die Models und deren Auftraggeber zu Gesprächsstoff machen.

Unlängst in aller Klatsch-Munde: Winnie Harlow, das dunkelhäutige Model mit der Hautkrankheit Vitiligo. Weiße Flecken durchbrechen fast symmetrisch ihren dunklen Teint. Für das Label Desigual Grund, sie zur Markenbotschafterin zu küren. Ebenso auf New Yorker Laufstegen im Einsatz: Models mit Prothesen, in Rollstühlen, eines mit Downsyndrom. Designer, die Models mit Handicaps auf den Catwalk schicken, geben vor, ein Zeichen für Inklusion zu setzen. Besondere Merkmale der Models sollen die breite Gesellschaft, aber auch das eigene tolerante Schönheitsbild der Modemacher repräsentieren. Ein  Artikel in der Zeit  sieht etwa die Tendenz, dass die Fashion-Szene dadurch tiefgründiger werde und sich ernsthaft für Inklusion einsetze.

Eine zu oberflächliche Beobachtung: Statt Inklusion jagen eben diese Kleidermacher einer noch größeren Exklusivität hinterher. Nicht selten mit dem faden Beigeschmack unmoralischer Inszenierung des Außergewöhnlichen. Die Bereitschaft für die gute Sache scheint nicht nur deshalb unglaubwürdig: Denn Besonderes bedeutet immer auch Aufmerksamkeit. Models mit Handicap sind Garanten für einen saftigen Medienrummel. Oder wer hätte ohne Winnie Harlow über bunte spanische Fummel gesprochen? Im Fokus steht immer das Besondere, das Exklusive. Selbst unter dem Deckmantel der Inklusion.

Inspiration: Frühling 2015 oder 1975?

Ja, ja die 70er, das war ’ne wilde Zeit! Davon bin ich zumindest überzeugt, auch wenn ich erst knapp 20 Jahre später in diese Welt gerutscht bin. Und zwar in ein modisch gesehen grausames Zeitalter: Das Ende der 80er! Wenn man mich damals gelassen hätte, ich hätte lieber Wildlederplateau-Stiefel statt blauer Ballonhosen getragen.

Beim Durchblättern der Fotoalben meiner Mutter bin ich schon als Kind vor Neid erblasst: Wieso sah damals alles so lässig aus? Grüne Schlaghose, gelbes Niki-Shirt, Korkschuhe, fertig ist der 70er-Lack. Ich hingegen trage auf in die Ewigkeit eingehenden Farbfotos Sweater zur Pluderhose, not so fesch. Naja, man kann ja nix dafür, wann man geboren wurde. Aber man kann später zum immer Verwehrten und stets Bewunderten zurückfinden.

Vielleicht sehen die Teile, die ich mir für’s Frühjahr in meinen Kleiderschrank wünsche, deshalb so verdächtig nach Zeitreise aus. Schlangenprint auf Schuhen und Taschen, Wildleder, Röcke mit Knopfleiste, Seiden-Halstuch, Jeans mit Schlag: das alles soll ab in die Shopping-Tüten. Weil ja bekanntlich die Augen größer sind als der Geldbeutel, grabe ich nochmal bei meiner Mutter im Keller. Ob sich da noch ein paar Archiv-Teile aus dem Fotoalbum finden?

Fotos von meiner Pinterest-Pinnwand „Now“ und stories.de.

Inspiration: Rollis und Perlen

Rollis und Perlen, Perlen und Rollis … Wie man es dreht und wendet, die Kombi klingt sau spießig. Wenn man’s aber richtig anstellt, mit engen Knackwurst-Jeans und Wuschelhaaren, sieht das Ergebnis ultra-lässig aus und wärmt uns von außen wie Glühwein von innen. Auch cool: nach dem Pulli-Überziehen Haare im Kragen stecken lassen!

Vielleicht sollte jemand diesem Rolli-Perlen-Dreamteam mal einen neuen, standesgemäßen Namen verleihen: Wie wär’s mit Prollis?!

Hier ein paar Lieblingsrollkragenpullover: Blau, Grau, Soft-Beige und weil der so schön und unbezahlbar ist, auch noch in Schwarz.

Und das perlt: Ring, mehrere Ringe, Solo-Ohrring, Earcuff

Eine Frage der Größe

Diese Bilder sind aus der aktuellen Calvin Klein Dessous Werbung – für Plus Size, also Übergrößen. Das wunderschöne Model heißt Myla Dalbesio und trägt Kleidergröße 40. Als ich die Fotos zum ersten Mal sah, dachte ich nicht, dass es sich hierbei um eine Plus Size-Kampagne handelt: Ja, das Model hat größere Brüste, aber gerade von der Seite erkennt der Betrachter die Rippen. Auch das Schlüsselbein und die Schulterknochen zeichnen sich klar ab. Wieso verkauft CK also seinen Kundinnen eine Frau, die offensichtlich nicht übergewichtig ist, als eine, die dennoch Übergröße braucht? Statt mit dieser Werbung eine Zielgruppe anzusprechen, sorgt das Label so für Frust auf allen Seiten. Größere Frauen werden sich nicht mit dem Model identifizieren können und auch für Normalgewichtige, wie mich, ist diese Kampagne frustrierend. Bin ich mit Größe 38/40 schon am Rande der Plus Size Mode. Gelten meine Maße denn schon als überdurchschnittlich? Die Gefahr daran ist vor allem, dass Modekonzerne klammheimlich immer dünnere Schönheitsideale generieren. Dabei könnte die Werbung erfolgreich und gleichzeitig ein Novum sein: indem man Kundinnen nicht diktiert, was sie hier sehen. Indem man nicht in Kategorien wie Plus Size oder Normalgröße denkt, sondern das Model und die Mode für sich stehen lässt. Dann würde nämlich die Ästhetik im Vordergrund stehen – nicht die Größe. Fotos via Pinterest.

Korrektur: Tatsächlich hat Nicht Calvin Klein dieser Kampagne das Stigma Plus-Size verpasst, sondern die Medien. CK wollte mit dieser Kampagne zeigen, wie unterschiedlich Frauenkörper sind. (Und wie gut die Unterwäsche jeder passt). Ganz schön erfrischend für eine Marke, die sonst für super dünne Models bekannt ist. Offen bleibt aber die Frage: ist diese Kampagne Sinnwandel oder Sympathiefänger?