Inspiration

Finally… Frohes Neues!

Ja, schon klar! Der Start ins neue Jahr ist schon wieder selbst fast verjährt und Ihr seid gedanklich schon längst im Sommerurlaub. Doch nun auch von uns: Frohes Neues und so! Wir haben ein kleines Päuschen gebraucht und bis auf Sarahs tomatige Vorsätze kommen wir erst jetzt dazu uns bei Euch zu melden. Wir sagen DANKE für reichlich Likes, getestete Rezepte und tolle Tipps im letzen Jahr und freuen und auf das kommende mit mehr Content, Bildern und Ideen und weniger Yummy Fridays, die am Samstag erscheinen.

Viel Spass beim Lesen!

Sarah & Nadine

Inspiration: Streifen-Shirts

Gestreift geht immer! Kein Wunder also, dass zumindest ein Streifen-Shirt-Exemplar auch in diesem Jahr wieder auf unserer Weihnachtswunschliste landet.

Streifen? Immer? Auch im Winter? Na klar! Gestreifte Shirts sind wahre Alleskönner und gehören nicht nur an den Strand oder aufs Segelboot. Vor allem in der dunklen Jahreszeit sind sie perfekt um ein bisschen Laune in den Großstadt-Look zu bringen und den Teint nicht ganz so blass aussehen zu lassen.

Wir kombinieren die Ringelshirts am Liebsten ganz lässig zu Parka, Boyfriend Jeans und weißen Sneakers, minimalistisch zu Blazer oder Trench wie die schicken Pariserinnen oder am Abend mit Rock und fetter Statementkette.

Hier unsere Lieblingsteile:

  

  1. Petit Bateau
  2. Chinti & Parker
  3. Maison Scotch
  4. Armor lux
  5. Comme des Garçons Play

Inspiration: Zu Fuß ein Mann

Einmal in das andere Geschlecht schlüpfen: das wär’s! Dann würden wir sicher einiges besser verstehen – zum Beispiel Abseits. Aber solange keiner eine Frau-Mann-und-wieder-zurück-Maschine erfindet, bedienen wir uns zumindest am maskulinen Stil. Diesen Herbst total angesagt: Herrenschuhe mit extra-dicker Sohle. Also schnell ran an die Füße und Abseits googlen… dann sind wir der Sache doch ein Stückchen näher gekommen.

Yummy Friday: Smoothie fürs Messie-Herz

Kennt ihr das, wenn man nichts wegschmeißen kann? Ich sammle zum Beispiel Tüten. Die stapeln sich unter der Spüle und hinter der Tür. Aber damit nicht genug mit meinem Messi-Dasein: Ich hebe auch Gefäße oder Verpackungen auf, von denen ich meine, sie nochmal gebrauchen zu können. Meistens ist das weit gefehlt…früher oder später landet der Ramsch in der Tonne. Doch für einen notorischen Sammel- und Recyclingfan wie mich gibt’s Hoffnung. Und zwar dank der Smoothie-Götter von True Fruits.
Um mal irgendwann etwas einzufüllen, habe ich die Glasflaschen sowieso schon gehortet. Aber jetzt kommt der Clue: True Fruits verkauft in seinem Shop Aufsätze, die man statt des Deckels aufschrauben kann. So mutiert die Frucht-Drink-Flasche zum Öl- oder Essigspender oder aber auch zur Gewürzmühle. Praktisch, umweltbewusst, genial!
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Als Streuer: hm, brown sugar!
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Auch eine coole Idee: Das Leergut samt Gießdeckel in stylische Milchkännchen verwandeln. Der nächste Kaffee-Kranz kann kommen! (Fotos: Screenshot, true Frust smoothies, Facebook)
Zur Feier des wunderbaren Upcycling-Einfalls hier noch ein Rezept für einen Detox-Smoothie, den ihr in die leeren Glasflaschen füllen könnt – da reicht auch der otto-normale Deckel.
Das braucht ihr:
  • 1 Banane
  • 1/2 Apfel
  • 1 Kiwi
  • 150 g frischer Spinat
  • 1/2 Fenchel
  • 50 ml Wasser
So wird’s gemacht:
Im Mixer alles fein pürieren und in die Glasflaschen abfüllen. Danach ab in den Kühlschrank und kalt genießen!

5 Flohmarkt-Tipps für Trödeltanten

Nach unserem ernstgemeinten Kleiderschrank-Detox-Vorsatz ist nun endlich Flohmarkt-Zeit und somit DIE Gelegenheit die überschüssigen Ouftits endgültig aus den eigenen 4 Wänden zu verbannen. Let’s get rid of it! Also haben wir fleißig sortiert, ausgemistet und Kisten gepackt und uns hinter Tapeziertisch und Kleiderstange die Beine in den Bauch gestanden. Ganz stolz können wir jetzt verkünden: es hat sich gelohnt! Die Kleiderbügel sind leer, die Portokasse voll! 

Euch Haben wir vom Flohmarkt 5 Verkäufer-Tipps mitgebracht, dank denen Ihr ganz bestimmt genauso erfolgreich seid wie wir.

1. Seid Wählerisch!

Sucht Euch ganz gezielt den passenden Flohmarkt mit dem passenden Publikum aus. Ihr habt modische Teile, die einen bestimmten Preis erzielen sollen? Dann ist ein Mädchenflohmarkt genau das richtige für Euch. Auch für Kinderkleidung und Spielzeug gibt es spezielle Themenflohmärkte mit kauffreudiger Kundschaft. Reichlich Gruschel für kleines Geld werdet Ihr dagegen besser auf den klassischen Flohmärkten los.

2. Macht Euch schick!

Um aus all den Ständen herauszustechen solltet Ihr Eurem Stand einen besonderen Look verpassen. Das macht Spaß und lockt Käufer an. Ein paar Wimpel und Pompoms sind ruckzuck aufgehängt, Taschen und Tücher werden in schicken Kisten und Körben präsentiert und eine tolle Decke auf dem Tapeziertisch sorgt für Kauflaune.

3. Seid vorbereitet!

Sorgt dafür, dass Ihr reichlich Wechselgeld und ausgemusterte Tüten für Eure Käufer im Gepäck habt. Außerdem solltet Ihr Euch bereits vor dem Verkaufsstart Gedanken darüber machen, welche Preise Ihr für Eure Lieblingsteile erzielen wollt. Das erspart Euch unangenehme Situationen. 

4. Kommt im Team!

Mit einem Flohmarkt-Buddy an Eurer Seite ist Spaß garantiert. Ihr versprüht gute Laune und zieht die Käufer in Euren Bann. Und das Beste: Ihr könnt Euch gegenseitig beim Feilschen unterstützen.

5. Seid tough!

Lasst Euch von den dreisten Extrem-Feilschern, die Euch Designerteile für 50 Cent abschwätzen wollen, nicht einschüchtern und steht zu Euren Preisen. Feilschen muss natürlich immer drin sein, aber verkauft Eure tollen Schätze nicht unter Wert. 


Yummy Friday: Melon Mania

Wassermelone frisch aus der Kühlbox – für uns der Inbegriff von Sommer, Sonne, Schwimmbad! Und obwohl das Wetter ja noch nicht wirklich mitspielt, futtern wir zur Zeit Melone bis zum Umfallen. Vielleicht hilft’s ja! 

Damit die sommerliche Speisekarte nicht zu langweilig wird, haben wir für Euch ein paar frische Inspirationen gesammelt:

Salate

Im deli Magazin gesehen und sofort verliebt, ist dieser Spaghetti-Salat mit Melone und Feta das perfekte Mitbringsel für den nächsten Grillabend. Total easy und erfrischend! Hier geht’s zum Rezept.

Genauso schnell gemacht: die Tortellini-Version von tastesheriff

Im Mix mit Couscous, Koriander, Zitronensaft und Kreuzkümmel kommen Melone und Feta stattdessen ganz orientalisch daher. 

Melone am Stiel


Perfekt für Partys und unterwegs sind diese schicken Melonen am Stiel. Die ideale Eisalternative mit 0,0 Kalorien (oder so ähnlich)!!!

PapeterieIhr wollt Eure Melonenliebe mit jemandem teilen? Dann ist diese hübsche Karte von Oh So Pretty zum Download auf Cocorrinas Blog genau das Richtige!

Mode

Und mit diesen Espadrilles, schon im letzten Sommer von den Hauptstadtmutti-Mädels entdeckt, werbt Ihr auch in diesem Jahr in der ganzen Stadt für Euer Lieblings-Sommer-Food.

Inspiration: Weit und schwarz

Vorbei die Zeiten enger Hosen, vorbei die Zeiten von Waden im Jeansnaturdarm, vorbei die Zeiten von zu großen Füßen für den Beineinstieg – jetzt wird‘ s weit! Aber sowas von! Die Steigerung der Schlaghose, in die ich auch schon ganz vernarrt bin, ist die Marlenehose. Am liebsten hochgeschnitten am Bund, schwarz und ab dem Hintern lässig weit. So kann man die neuen Hosen zu jedem Anlass tragen, entweder relaxed mit Turnschuh oder klassisch schick mit schwarzen Pumps! Dazu ein einfaches Top oder T-shirt, das man in den Bund steckt – und das Outfit ist geritzt… Ziemlich easy und ziemlich bequem! 

Fotos via Pinterest 

Inspiration: Kleiderschrank-Detox

Weniger ist mehr. Das gilt nicht nur für Make-Up, sondern auch für den Kleiderschrank. Wie oft sieht man das Outfit vor lauter Stoff nicht mehr. Hosen stapeln Röcke platt, Tops verschwinden hinter T-Shirts, und die groben Strickpullis scheinen kannibalisch andere Pullover zu verschlingen. Was zu viel ist, ist zu viel: Ich miste aus!

Das ist zwar ein Satz, den ich mir sonst an jedem Morgen leise in meinem Kopf aufsage, aber jetzt will ich ihn laut verkünden und nach Ansage (somit geschehen) auch in die Tat umsetzen.

Mega-Inspo zu diesem fafafantasischen Entrümpel-Programm bekam ich über den Blog „Unfancy„, von einer Amerikanerin, die das Unmögliche geschafft hat: Sie hat ihre Garderobe auf knapp 40 Teile reduziert. Hosen, Shirts, Röcke, Kleider, Schuhe – bis auf diese Zahl ausmisten und damit den Schrank beschränken. Teile, die im Moment nicht gebraucht werden, spenden oder unterm Bett für die passende Saison aufbewahren.

Jetzt folgt der zweite schwere Punkt im Programm: Weniger shoppen. Alle drei Monate, also immer zum Beginn einer neuen Saison, können neue Teile dazukommen und mit dem Standardrepertoire gemixt werden. Zu warme oder dünne Sachen wandern dann wieder unters Bett. Das Versprechen: Man spart so nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem investiert man in bessere Teile, da man weniger spontanen Schrott kauft. Darüber hinaus, so prophezeit es der Profi, findet man so leichter zu seinem eigenen Stil, siebt sozusagen die Essenz des eigenen Geschmacks heraus.

So weit, so gut, so unvorstellbar. Im Moment klingt dieser Entrümplungsplan nach großem Verzicht, wie ein ewiges Klamotten-Fasten, das ständig droht, gebrochen zu werden. Aber das Detox-Programm für die Mottenkiste verspricht so viele gute Begleiterscheinungen und hält mir außerdem vor Augen, dass ich mir nicht einmal einen Monat ohne textilen Neuzugang vorstellen kann. Entzug ist also an der Zeit!

Fotos via Pinterest 

Inspiration: Butterfly Chair wanted

Ein klappbares Drahtgestell und ein Lederbezug mit zwei Hasenohren – das ist der Butterfly Chair. Der Design-Klassiker aus den 50ern erlebt gerade seine zweite Jugend, ist in Kombination mit Fell, Kakteen und Ikat-Muster ein echter Best-Ager.  Dank des luftigen Unterbaus wirkt der Schmetterlings-Stuhl nicht allzu massiv und nimmt nicht viel Platz weg. Eine super Ergänzung fürs Wohnzimmer, in dem sich bei uns manchmal zu viele Besucher aufs Sofa quetschen. Das einzige Problem: der Butterfly Chair ist teuer. Die erste Google-Shopping-Tour ließ meine Euphorie etwas schwinden. Aber sobald ich eine günstige Alternative gefunden habe, zieht der hier ein!

Fotos via Pinterest.

Inspiration: Frühling 2015 oder 1975?

Ja, ja die 70er, das war ’ne wilde Zeit! Davon bin ich zumindest überzeugt, auch wenn ich erst knapp 20 Jahre später in diese Welt gerutscht bin. Und zwar in ein modisch gesehen grausames Zeitalter: Das Ende der 80er! Wenn man mich damals gelassen hätte, ich hätte lieber Wildlederplateau-Stiefel statt blauer Ballonhosen getragen.

Beim Durchblättern der Fotoalben meiner Mutter bin ich schon als Kind vor Neid erblasst: Wieso sah damals alles so lässig aus? Grüne Schlaghose, gelbes Niki-Shirt, Korkschuhe, fertig ist der 70er-Lack. Ich hingegen trage auf in die Ewigkeit eingehenden Farbfotos Sweater zur Pluderhose, not so fesch. Naja, man kann ja nix dafür, wann man geboren wurde. Aber man kann später zum immer Verwehrten und stets Bewunderten zurückfinden.

Vielleicht sehen die Teile, die ich mir für’s Frühjahr in meinen Kleiderschrank wünsche, deshalb so verdächtig nach Zeitreise aus. Schlangenprint auf Schuhen und Taschen, Wildleder, Röcke mit Knopfleiste, Seiden-Halstuch, Jeans mit Schlag: das alles soll ab in die Shopping-Tüten. Weil ja bekanntlich die Augen größer sind als der Geldbeutel, grabe ich nochmal bei meiner Mutter im Keller. Ob sich da noch ein paar Archiv-Teile aus dem Fotoalbum finden?

Fotos von meiner Pinterest-Pinnwand „Now“ und stories.de.