Food

Yummy Friday: eatDOORI

Namaste Ihr Lieben! Ja, Ihr habt richtig gehört. Für mich geht es nächste Woche ab nach Indien. Ich kann es kaum erwarten und werde fleißig berichten.

Höchste Zeit also mich zumindest kulinarisch schon einmal auf die bevorstehende Reise einzustimmen und endlich die Gelegenheit einmal beim hippen Inder im Bahnhofsviertel vorbeizuschauen.

Statt der übliche Kitsch und Plüsch erwartet uns im eatDOORI ein stylishes Interieur im angesagten Industrielook mit offener Küche und Neonleuchtschrift an den Wänden.

Indisches Streetfood wird hier zeitgemäß interpretiert. So gibt es neben klassischen Currys, belegte Naanwiches und fluffige Mini-Burger  mit Minz-Koriander-Chutney. Alles frisch und würzig aber deutlich dem europäischen Gaumen angepasst. Wir findens trotzdem lecker. Genau wie die hausgemachte Limonade und den Eistee, die neben Lassi und dem beliebten indische Kingfisher-Bier auf der Getränkekarte stehen.

eatDOORI, Kaiserstraße 55, FFM-Bahnhofsviertel, Mo-Fr 11.20-23 Uhr, Sa & So 13-23 Uhr, http://eatdoori.com

Yummy Friday: Oriental Pasta

– oder: warmer Kirchererbsensalat mit Orrechiette. 

Ach, Ihr Süßen. Kaum ist Februar und die „Dieses-Mal-zieh-ichs-voll -durch“-Vorsätze sind schon längst  vergessen. Wobei, vergessen stimmt ja nicht. Ich weiß sie ja noch. Nur von einhalten kann keine Rede sein. Der Blog ist verwaist, das Fitnessstudio will mir aus Mitleid mein Geld zurücküberweisen und erst mein Plan mit dem Essen… Ja, ja von wegen Slow Carb, Low Carb, No Carb und Superfood – natürlich bio und verpackungsfrei. Stattdessen: Pizza, Pasta und Schokolade – die Klassiker.

Heute also ein neuer Versuch mit Kichererbsen und Brokkoli, den Nährstoffbomben mit reichlich Protein, Ballasstoffen und Vitaminen. Nur die Pasta darf nicht fehlen!

Ihr braucht:

  • 250g Orrechiette
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 kl. Brokkoli
  • 2 große Tomaten
  • 2 grüne türkische Paprika
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 1 Zweig frische Minze
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 rote Zwiebel
  • Olivenöl
  • Tomatenmark
  • Gemüsebrühe
  • 1/2 Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • Kreuzkümmel & Chiliflocken

Und so geht’s:
Fein gehackten Knoblauch und Zwiebeln in reichlich Olivenöl anschwitzen, dann die klein gewürfelten Tomaten hinzugeben und mit etwas braunem Zucker kurz karamellisieren. Das Ganze wird mit einem Schluck Brühe abgelöscht und um den Brokkoli bereichern. 

Während das Gemüse köchelt, können die Kichererbsen gewaschen und abgetropft und das Nudelwasser aufgesetzt werden. Im Anschluss dürfen die Kichererbsen bei geringer Hitze mit in den Topf – gemeinsam mit 2EL Tomatenmark.

Jetzt ist Kräuter hacken und abschmecken angesagt. Dabei sorgen Petersilie, Minze, Chili, die scharfen Paprikaschoten und der Kreuzkümmel für Aromen aus 1001 Nacht. Salz, Pfeffer, Olivenöl und Zitronensaft tun ihr Übriges.

Den warmen Salat (perfekt aber auch kalt fürs Büro) jetzt nur noch mit den Nudeln vermengen und genießen. Frisch geriebener Parmesan oder Pecorina geben dabei noch einen Extra-Yummy-Kick.

Yummy Friday: Freitags im Porzellanladen

Statt um scharfes Essen und kühle Drinks geht es heute um schicke Teller, Schüsseln, Tassen… 

Mit der Weihnachtsdeko haben wir bei uns zu Hause auch all die schwarz-weißen Accessoires verbannt und lassen endlich wieder Farbe in die Bude. Also haben wir haben uns umgeschaut und die schönsten und natürlich buntesten Exemplare ausgesucht.
Hier gleich eines unsere Lieblingsstücke. Der tropische Keramik-Salatteller von Anthropologie:

 

Cool dazu, die güldene Metall-Schale von H&M Home:

  
Mindestens genauso viel Urlaubsfeeling kommt mit den bunten Porzellanschälchen aus Japan auf. Ebenfalls von Anthropologie:

 

Nicht ganz so bunt aber einfach nur zum Schreien wunderschön : dieses Gold-Besteck von Bolia

  

Perfekt dazu: die entzückend schlichten portugiesischen Schalen und Becher in Mint – ebenfalls von Anthropologie

  

Ebenso hübsch: dieser Keramik-Pitcher von Jars. Gesehen bei Bloomingville

  

Yummy Friday: Kartoffelplätzchen mit Koriander-Pesto

… oder: Resterampe, die Zweite. 

Leute, ich lieeebbbeee Kartoffelpüree und koche es wenn, dann in Massen. Am liebsten als bunter Mix aus mehligen Kartoffeln vom Kartoffelmann und 2 Süßkartoffeln. Trotz ausufernder Püree-Völlerei bleibt jedes Mal dann doch ein kleines bisschen übrig. Doch was mit den Resten machen? Hier mein Lieblingsrezept:

Kartoffelplätzchen mit Koriander-Pesto

Zum restlichen Püree einfach 1-2 Eier, Chilliflocken, Salz & Pfeffer und ein wenig Mehl geben und zu einer homogenen Masse verrühren. Den Teig dann in kleinen Portionen in Olivenöl braten.

Für das Koriander-Pesto braucht ihr:

  • 1 Bund frischen Korinder
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Erdnüsse
  • Saft einer halben Limette
  • 2-3 EL Olivenöl
  • Salz Pfeffer

Alle Zutaten einfach mit dem Blitzhacker oder Pürierstab pürieren, abschmecken und fertig ist das Pesto.

Und was macht Ihr mit Kartoffelpüree-Resten?

Yummy Friday: Tomatige Vorsätze

Nüchtern betrachtet, sind viele der guten Vorsätze, die wir in der Silvesternacht geschmiedet haben, sagen wir mal: ein bisschen zu hoch gegriffen. „Täglich Sport“, „nur noch roh-vegan essen“, „jeden Cent fünfmal umdrehen“, „nur noch recycelte Bio-Klamotte kaufen“. Paaah! Wollen wir mal nicht übertreiben. Denn wer auf dieser Jahresziel-Leiter so weit nach oben klettert, kann auch tief in den Enttäuschungskeller fallen, ne?

Kleine Schritte, kleine Erfolge ist auch das Motto für den heutigen Yummy Friday. Der besteht nämlich aus einer ehrlichen, köstlichen, leichten und gesunden Tomatensuppe mit umweltbewusstem Twist. Denn wir essen nicht nur das, was wir aus den Sonnenfrüchten quetschen. Die Tomatenreste eignen sich für eine leckere Zweitverwertung.


 Das braucht ihr:
8 große Tomaten
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 Packung passierte Tomaten
Ingwer
Thymian
Chilisauce/Tabasco
Salz, Pfeffer, Zucker
Etwas Schmand

Und so wird’s gemacht:
Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kleinschneiden und in einem großen Topf mit etwas Olivenöl anbraten. Dann die Tomaten schneiden, ruhig etwas gröber, und sie dann in den Topf zu den Zwiebeln geben. Kurz bei mittlerer Hitze anbraten, dann die passierten Tomaten und einen Thymianzweig hinzugeben und alles auf niedriger Stufe etwa eine halbe Stunde köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Zucker, Pfeffer, Chilisoße oder Tabasco würzen. Noch ein bisschen köcheln lassen, dann den Topfinhalt durch ein Sieb in einen anderen Topf passieren. Dafür die Suppe kellerweise in das Sieb schütten und mit einem Kochlöffel durchdrücken. Was im Sieb hängenbleibt, in eine Schüssel geben.
Die Tomatensuppe ist fertig und kann in tiefen Tellern und mit einem Klecks Schmand serviert werden.
Die ausgepressten Tomaten aufheben, denn damit lassen sich herzhafte Bruschetta zubereiten. Dafür einfach Weißbrot in zweifingerdicke Scheiben schneiden, auf ein Blech mit Backpapier legen, mit Olivenöl beträufeln und die Überbleibsel der Suppe darauf verteilen. Wer will kann noch etwas Käse darüber streuen. Die Bruschetta 15 bis 20 Minuten bei 150 Grad im Ofen backen. Mit Salz und Pfeffer würzen und genießen!

  

Yummy Friday: Weihnachtswaffeln

Was kann es am 2. Advent Schöneres geben als überall die Kerzen anzuzünden, die Weihnachtsmukke bis zum Anschlag aufzudrehen und singend und tanzend in der Küche bei einem Schlückchen Glühwein die Weihnachtsbäckerei zu eröffnen? NIX! Außer natürlich das große Futtern auf der Couch hinterher.

Leider muss ich zugeben, dass Backen nicht wirklich zu meinen Königsdisziplinen gehört. Während ich mit reichlich Spaß und Leidenschaft den Kochlöffel schwinge, schnippele, hacke und Gewürze ausprobiere, wollen Plätzchen, Kuchen, Torten einfach nicht gelingen. Hier fehlt mir die Geduld und all die Mengen- und Zeitangaben verderben mir die Laune. Das Ei stockt in der viel zu warmen Butter, das Mehl klumpt und der Kuchen zerfällt beim Stürzen. Noch nichtmal Waffel- oder Pfannkuchenteig will bei mir gelingen.

Welch ein Glück, dass es die traumhaften Waffeln der Frankfurter Jungs von GOOSE jetzt auch als praktische Backmischung für zu Hause gibt – wahlweise pur oder mit weihnachtlichem Spekulatius-Aroma. Einfach Wasser, Butter und Creme Fraiche hinzufügen, umrühren, fertig! Für mich die Erfindung des Jahres. Danke dafür!

  Fotos: GOOSE

Zu haben sind die Backmischungen zur Zeit an den GOOSE-Ständen auf dem Sachsenhäuser Weihnachtsmarkt und auf dem Weihnachtsmarkt im Palais am Thurn-Und-Taxis-Platz. 

Yummy Friday: Spicy Thai Quinoa Bowl

Asia, die Zweite. Auch nach zwei Wochen Thailand habe ich Chili, Koriander und Limetten einfach noch nicht satt und sehne mich zurück daheim nach einem riesigen Teller scharfem Glasnudelsalat und einem Eimer Panaeng Curry (oder auch zwei, drei, vier, fünf…)

Aber ja, ich weiß, jeder Urlaub hat ein Ende, der Alltag hat mich schon vermisst und zu Hause ist doch auch ganz schön (Hallo Couch, Du hast mich wieder ❤️). Also habe ich Rezepte durchwühlt, rumexperimentiert und mir eine würzige „Ich träume in der Mittagspause von Strand und Meer“-Lunchbowl-geköchelt, die auch kalt so richtig lecker schmeckt und sooooo gesund ist.

Hier das Rezept:

  • 150g Quinoa
  • 1/2 Brokkoli
  • 2 Karotten
  • 1 kl. rote Zwiebel
  • 3 Stängel Frühlingszwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 handvoll Koriander
  • 1 beliebig großes Stück Ingwer
  • 1 Chili
  • 1 EL gehackte Erdnüsse

Quinoa nach Packungsanweisung aufkochen. Während das Inkakorn köchelt, die restlichen Zutaten kleinschneiden, schnippeln oder hacken. Anschließend etwas neutrales Pflanzenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebeln, Knoblauch und Koriander anschwitzen um dann Brokkoli und Karotten hinzuzugeben. Sobald das Gemüse gar ist, restliche Zutaten hinzugeben und die Pfanne von der Platte nehmen. Nun kann das Quinoa untergerührt werden.

Dann ist’s Zeit fürs Dressing aus:

  • 1 EL Sesamöl
  • 1 EL Sojasauce
  • Saft & Zesten von einer Limette
  • 2 TL brauner Zucker
  • 2 TL Sesam
  • Salz

Alles vermischen – fertig!

Yummy Friday: Pulled Pork Burger @ Schmitz Fine Food

Nach sommerlicher Fleisch- und Fast-Food-Abstinenz war bei der Kälte einfach mal wieder Zeit für Burger und Fritten. Soulfood als Frostschutz sozusagen. Doch zum gelben M um die Ecke? Auf keinen Fall! Also haben wir in Julian Smith’s „Edel-Imbiss“ am Opernplatz auf einen Pulled Pork Burger vorbeigeschaut. 

Der ist schick und stylish in schwarz-weißem Papier eingeschlagen und überzeugt auf den ersten Bissen. Saftiges, gut gewürztes Fleisch aus dem Smoker, Coleslaw, Rucola und Dill für die tägliche Dosis Grünzeug und würzige Bourbon-Barbecuesauce mit scharfen Tomaten-Relish. Dass alles im knusprigen Roggen-Bun. Perfekt! Leider sind nach wenigen Bissen das gesamte Brötchen plus Papier vollkommen durchgeweicht – eine ziemliche Sauerei. Aber egal! Der Geschmack zählt. Auf die mittelmäßigen Pommes hätten wir dagegen verzichten können.  

 

Und das Beste zum Schluss: Dank ewig langer Öffnungszeiten am Wochenende ist das Schmitz die  perfekte Döner-Alternative für den After-Party-Snack.

Schmitz Fine Food, Bockenheimer Landstraße 1, FFM-City, Mo-Mi  11-23 Uhr, Do 11-02 Uhr, Fr & Sa 11-04 Uhr, So, http://schmitzfinefood.com

Yummy Friday: Kürbis-Frischkäse-Aufstrich

Ja Welt, ist ja gut! Wir wissen es! Der Herbst ist da! Es ist nicht zu übersehen! Birkenstock und Espadrilles sind längst schon eingemottet und schicken Gummistiefeln gewichen, was draußen gülden war ist jetzt eindeutig grau und die Biber-Bettwäsche wartet in den Startlöchern. Einer darf dabei natürlich auf keinen Fall fehlen: Mr. Kürbis, unser dicker Freund. Heute mal nicht als Suppe sondern im Quartett mit knusprigem Pide, fruchtig herber Tomaten-Rucola-Salsa und herzhaftem Schafskäse – alles ganz einfach und schnell gemacht.

Auch der Kürbis-Frischkäse selbst ist ruckzuck fertig. Das braucht ihr dafür:

  • 1 kleinen Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer
  • Chilliflocken
  • 1 gehackte Zwiebel
  • 200 g Frischkäse

Den entkernten Kürbis einfach in mittelgroße Würfel schneiden, mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken würzen und mit Olivenöl vermengen. Dann ab aufs Blech und rein in den auf 220 Graf vorgeheizten Backofen. Nach ca. 45 Minuten dürfte der Kürbis so weich sein, dass ihr ihn mit einer Gabel zerdrücken könnt. Das tut ihr dann auch und verrührt das abgekühlte Mus  dann kräftig mit dem Frischkäse und den gehackten Zwiebeln, die ihr vorher gerne kurz mit etwas Zucker anschwitzen könnt. Fertig ist der Aufstrich! 

 

Yummy Friday: Quinoa-Newbie

In einem Land voller Reformhäuser und Kochblogs gibt es ein Mädchen, dass noch nie Quinoa gekocht hat. Selbst ein Foodie schämte es sich, das zuzugeben und änderte es. Sie versuchte sich an einem Salat, das winzige Urkorn sollte noch keine Hauptrolle übernehmen. Granatapfelkerne und ein fruchtiges Maracuja-Dressing sollten das Gericht retten, falls etwas schief läuft. Doch eigentlich wurde es ziemlich gut.

Das braucht ihr für den Quinta-Feldsalat:
1 Tasse Quinoa
250g Feldsalat
1 Granatapfel
1 Maracuja
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
Zucker
Essig
Salz
Senf

Und so geht’s:
Quinoa waschen und mit doppelt so viel Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Das Urkorn braucht etwa 20 Minuten oder so lange kochen lassen, bis das Wasser verdampft ist. in der Zeit den Feldsalat waschen, den Granatapfel entkernen (Achtung: Sauerei!) und das Dressing mischen. Dazu Zwiebeln schneiden, Kenobi reiben, Maracuja aushöhlen und mit Zucker, Salz, Senf, Öl und Essig vermengen. Dazu kann man zum Beispiel eine alte true-fruits-Smoothie-Flasche benutzen: alle Zutaten rein, Deckel drauf, schütteln!

Der Salat schmeckt nicht nur ultra-famos, er ist auch noch lieb zu Tieren, weil total vegan!