Autor: Sarah

Yummy Friday: Asia-Hotdogs

Möbel shoppen beim Schwedenkaufhaus ist nicht perfekt, solange danach kein Ein-Euro-Würstchen mit Röstzwiebeln in den Magen wandert. Doch es lohnt sich, Hotdogs auch mal zu Hause auszuprobieren. Da kann dann der klassische Belag auch mit ausgefallenen Zutaten ergänzt oder ausgetauscht werden. So auch bei dieser Variante: Asia-Hotdogs.

Ein leckeres, einfaches und ausgefallenes Gericht – Vor allem, wenn’s für mehrere Leute reichen soll. So wie am Geburtstag meines Freundes. Die Verwandten hatten sich zu verschiedenen Uhrzeiten angemeldet: mittags, nachmittags, abends. Also musste etwas her, bei dem sich einer nach dem anderen bedienen konnte.

Die Inspiration zur etwas anderen Wurst im Brot kam beim Zeitschriften-Wälzen: In der Mutti fand sich dann die fantastische Kombination mit Wasabi-Erdnüssen, Chili-Limetten-Majo und Koriander. Gelesen, getan.

Und das braucht für die Tohuwaboho-Version:

1 Knoblauchzehe
1 Chilischote
5 EL Salatmayonnaise
Saft von 1 Limette
Salz u. Pfeffer
6-8 Stiele Koriander
75g Wasabi-Erdnüsse
4 Hotdog-Würstchen
4 Hotdog-Brötchen
Saure Gurken od. Gurkensalat

  
Und so wird’s gemacht:

Für die Mayonnaise die Chilischote entkernen und fein hacken. Auch die Knoblauchzehe in kleine Stücke schneiden. Beides mit dem Saft einer Limette und der Mayonnaise verrühren und in eine Schale geben. Koriander waschen und zupfen, Wasabi-Erdnüsse grob hacken. Beides jeweils in eine Schüssel geben. Ebenso den Gurkensalat. Wasser aufsetzen, Würstchen rein, aber nicht kochen, sondern nur ziehen lassen. Brötchen aufschneiden.
Wenn die Würstchen warm sind, ins Brötchen legen und beliebig belegen. Frischer Koriander und crunchy Nüsse. hmmm… das ist Yummy!

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Yummy Friday: Draculas Pest

Halloween-Hasser bitte schleunigst den Tab schließen, denn beim Yummy Friday geht’s heute spooky zu. Eine kleine Vorgeschichte: wer im Herbst Geburstag hat (ich, ich, ich!) feiert gerne mal ’ne richtige Monstersause! Allein schon, weil’s sonst nicht vieles gibt, in dieser Jahreszeit: kein Schwimmbad, kein Eis, keine Schlittschuhe. Also heißt die Devise: Zuhause Horror, Verkleidung Horror, Essen Horror.

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Zu Letzterem gibt’s jetzt einen Beitrag, ein Rezept von meiner tollen Freundin Janne, die mir diese simple, leckere, faule Zubereitungsweise erst letzte Woche gesteckt hat. Nämlich: Knoblauchzehen aus dem Ofen. Draculas Pest um’s mit Halloween-Slang zu sagen. Und weil nur Verrückte Knofi pur essen, machen wir auch noch Kürbis dazu.

Kürbis hacken und mit den GANZEN Knoblauchzehen auf Backpapier belegtes Ofenblech geben. Öl drüber, Salz und Chili und alles bei 200 Grad zirka 25 Minuten backen.
So, und jetzt kommt die Zauberei: Der gebackene Knoblauch wird in seiner Schale weich wie Butter. Wenn ihr den Stinker also schält, könnt ihr ihn anschließend auf die Kürbisspalten schmieren. Das schmeckt ultra-formidabel… und verjagt sogar Vampire!

Yummy Friday: Quinoa-Newbie

In einem Land voller Reformhäuser und Kochblogs gibt es ein Mädchen, dass noch nie Quinoa gekocht hat. Selbst ein Foodie schämte es sich, das zuzugeben und änderte es. Sie versuchte sich an einem Salat, das winzige Urkorn sollte noch keine Hauptrolle übernehmen. Granatapfelkerne und ein fruchtiges Maracuja-Dressing sollten das Gericht retten, falls etwas schief läuft. Doch eigentlich wurde es ziemlich gut.

Das braucht ihr für den Quinta-Feldsalat:
1 Tasse Quinoa
250g Feldsalat
1 Granatapfel
1 Maracuja
1 kleine Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Öl
Zucker
Essig
Salz
Senf

Und so geht’s:
Quinoa waschen und mit doppelt so viel Wasser und etwas Salz zum Kochen bringen. Das Urkorn braucht etwa 20 Minuten oder so lange kochen lassen, bis das Wasser verdampft ist. in der Zeit den Feldsalat waschen, den Granatapfel entkernen (Achtung: Sauerei!) und das Dressing mischen. Dazu Zwiebeln schneiden, Kenobi reiben, Maracuja aushöhlen und mit Zucker, Salz, Senf, Öl und Essig vermengen. Dazu kann man zum Beispiel eine alte true-fruits-Smoothie-Flasche benutzen: alle Zutaten rein, Deckel drauf, schütteln!

Der Salat schmeckt nicht nur ultra-famos, er ist auch noch lieb zu Tieren, weil total vegan!

Inspiration: Zu Fuß ein Mann

Einmal in das andere Geschlecht schlüpfen: das wär’s! Dann würden wir sicher einiges besser verstehen – zum Beispiel Abseits. Aber solange keiner eine Frau-Mann-und-wieder-zurück-Maschine erfindet, bedienen wir uns zumindest am maskulinen Stil. Diesen Herbst total angesagt: Herrenschuhe mit extra-dicker Sohle. Also schnell ran an die Füße und Abseits googlen… dann sind wir der Sache doch ein Stückchen näher gekommen.

Yummy Friday: Kürbis-Süßkartoffel-Suppe mit fritierten Frühlingszwiebeln

Auch wenn ich es mir lange nicht eingestehen wollte: der Herbst ist so gut wie da. Dazu habe ich mich gestern ganz offiziell mit meiner ersten Kürbissuppe des Jahres bekannt. Und wie ihr sicher wisst, Kürbis und die Suppe daraus sind so wandelbar, wie ein Laufsteg-Model. Aus den „fifty shades of orange“ habe ich mir ein mit Süßkartoffeln gepimptes Rezept ausgesucht – mit crunchy Topping.

Das braucht ihr:
1 Hokkaido-Kürbis
1 große Zwiebel
3 Süßkartoffeln
2 rote Lauchzwiebeln
Ingwer
Sahne
Öl
Gemüsebrühe
Zucker, Salz, Chili, Muskatnuss

Und so wird’s gemacht:
Zuerst Zwiebeln hacken (kann ruhig etwas gröber sein, denn wird eh alles püriert) und in einem großen Topf mit ein paar Tropfen Öl anbraten. Die Zwiebeln mit etwas Zucker bestreuen, sodass sie karamelisieren. Auch den Kürbis in gleich große Stücke hacken (Hokkaido kann man mit Schale essen) und anbraten. Dann die Süßkartoffeln schälen, hacken und mit dem Ingwer in den Topf geben. Bei offenem Deckel alles ein paar Minuten brutzeln lassen. Anschließend das Gemüse mit Brühe übergießen bis alles bedeckt ist. Dann heißt es „Deckel drauf“ und warten. Wenn die Süßkartoffeln und der Kürbis weich geworden sind, werden sie püriert. Die Suppe noch mit Muskatnuss, Salz und Chili abschmecken und wer will gibt noch etwas Sahne hinzu.
Für die fritierten Frühlingszwiebeln eine Pfanne mit einem daumenbreit Öl darin auf den Herd stellen. Bei hoher Temperatur das Öl erhitzen. Wenn es heiß ist, die in feine streifen geschnittene Zwiebel hinzugeben und so lange frittieren, bis sie knusprig geworden ist. In einer Schüssel dann Suppe anrichten und etwas von den Zwiebeln obendrauf geben. Fertig ist das Herbstbekenntnis!

Und noch eine kleine Randnotiz aus der Kategorie: wusstet ihrs schon?
Da ich im September Geburtstag habe, hat meine Mutter mir zu jedem Ehrentag einen Kürbis ausgehölt und ein Gesicht rein geschnitzt. Aus dem Kürbisfleisch hat sie dann eine riesige Kürbissuppe gemacht und zwar zu jedem Geburstag eine andere: französich, italienisch, asiatisch, norddeutsch… Kürbissuppe kann alles sein, was sie will. 🙂

Yummy Friday: Smoothie fürs Messie-Herz

Kennt ihr das, wenn man nichts wegschmeißen kann? Ich sammle zum Beispiel Tüten. Die stapeln sich unter der Spüle und hinter der Tür. Aber damit nicht genug mit meinem Messi-Dasein: Ich hebe auch Gefäße oder Verpackungen auf, von denen ich meine, sie nochmal gebrauchen zu können. Meistens ist das weit gefehlt…früher oder später landet der Ramsch in der Tonne. Doch für einen notorischen Sammel- und Recyclingfan wie mich gibt’s Hoffnung. Und zwar dank der Smoothie-Götter von True Fruits.
Um mal irgendwann etwas einzufüllen, habe ich die Glasflaschen sowieso schon gehortet. Aber jetzt kommt der Clue: True Fruits verkauft in seinem Shop Aufsätze, die man statt des Deckels aufschrauben kann. So mutiert die Frucht-Drink-Flasche zum Öl- oder Essigspender oder aber auch zur Gewürzmühle. Praktisch, umweltbewusst, genial!
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Als Streuer: hm, brown sugar!
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Auch eine coole Idee: Das Leergut samt Gießdeckel in stylische Milchkännchen verwandeln. Der nächste Kaffee-Kranz kann kommen! (Fotos: Screenshot, true Frust smoothies, Facebook)
Zur Feier des wunderbaren Upcycling-Einfalls hier noch ein Rezept für einen Detox-Smoothie, den ihr in die leeren Glasflaschen füllen könnt – da reicht auch der otto-normale Deckel.
Das braucht ihr:
  • 1 Banane
  • 1/2 Apfel
  • 1 Kiwi
  • 150 g frischer Spinat
  • 1/2 Fenchel
  • 50 ml Wasser
So wird’s gemacht:
Im Mixer alles fein pürieren und in die Glasflaschen abfüllen. Danach ab in den Kühlschrank und kalt genießen!

Yummy Friday: Gin Dudel

Die ganze Woche lang mussten wir im Büro schwitzen. Da ist die Sehnsucht nach dem Wochenende ins Unermessliche gestiegen. Ebenso die Lust auf einen kühlen Drink in einer tropischen Sommernacht. Doch welches Getränk wählen wir? Rassischen Sangria aus Spanien, fancy Cosmopolitans aus New York? Nein, wir probieren regionales Neuland und mischen unseren geliebten Gin mit Lemonäääd from Austria!
Richtig gelesen: wir wünschen uns mit einem guten Schuss Almdudler nicht nur auf den nächsten Gletscher, sondern auch eine niemals endende Cocktail-Quelle. Der Rosmarinsirup gibt dem Drink das würzige Etwas, Prost!


Das braucht ihr:

Gin
Almdudler
Wasser
Zucker
Zitronen/Limetten
Rosmarinzweige
Basilikumblätter
Eiswürfel

Und so wird’s gemacht:

Für den Rosmarinsirup Zuckern und Wasser im Verhältnis von 1:2 aufkochen, die Kräuterzweige hinzugeben. Alles einköcheln lassen, bis eine zähe Flüssigkeit entsteht. Den Sirup zum abkühlen in den Kühlschrank stellen. Als nächstes Zitronensaft/ Limettensaft in das Glas geben, ebenso 4cl Gin, Eiswürfel, Basilikum und ein Esslöffel Sirup. Das Glas mit Allmutter aufgießen: Fertig ist der Gin Dudel, WE LIKE!

Yummy Friday: Hessisch Caprese

Dieser Beitrag ist ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit. Handkäs wird viel zu oft missverstanden, unterschätzt und bisweilen auch gemobbt! „Du Stinker“, heißt es dann oder „is gar nicht meins“. Klar Geschmäcker sind verschieden aber das ist auch der Handkäs.
Und mein neuestes Küchen-Experiment beweist: Der gute alte Harzer Roller kann sogar italienisch. Jawoll! Hessisch Caprese ist sozusagen eine Hommage an das Rhein-Main-Gebiet und die vielen Italiener, die hier schon so lange leben. Wenn das Gericht sprechen könnte, würde es wahrscheinlich diesen unübertrefflichen hessisch-italienischen Dialekt haben: „De Handkäs nixe stinge! De Handkäse ise tutto bene!“


Das braucht ihr für Hessisch Caprese:
4 Handkäs
2 große Tomaten oder 5-6 Cocktailtomaten
1 Zwiebel (rot)
Olivenöl
Essig
Prisen: Salz/Pfeffer
Basilikumblätter und frischen Oregano

So wird’s gemacht:
Handkäse schon einen Tag vor Verzehr einlegen. Dazu Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zwiebel in eine (verschließbare!) Schüssel geben und die Käse-Klöpse hineingleiten lassen. Dicht verpackt in den Kühlschrank. Kurz vor dem Anrichten Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Am besten die Größe der Tomaten an die Größe des Handkäs anpassen (bei kleinem Käse kleine Tomaten und andersrum). Dann die Scheiben auf einem Teller anrichten, Handkäs draufsetzen, alles mit der Musik (also der Vinaigrette) und frischem Basilikum und Oregano garnieren. Dazu passt Brot und ein kaltes Schöppsche! We Like! 

Yummy Friday: Spaghettini mit Tomatensauce und Salsiccia-Bällchen

Wer Nudeln mit Fleisch liebt, aber mal etwas Abwechlsung von Spaghetti Bolognese sucht, ist bei unserem heutigen Yummy Friday tomatenmarkrichtig! Spaghettini mit Tomatensauce und Salsiccia-Bällchen ist ein würziges, super schnell gekochtes Gericht für den Feierabend.
Was ihr dafür braucht?
1 Packung Spaghettini (dünne Spaghetti, auch Capellini oder Engelshaar genannt)
4 Salsiccia-Würste (von Haus aus mit Fenchelsamen gewürzt)1 Packung passierte Tomaten
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Salz, Pfeffer, Zucker, Chili-Pulver
Frischen Basilikum und Oregano
Olivenöl, Butter

Wie ihr’s macht?
Pfanne raus, Olivenöl rein und auf mittlerer Stufe erhitzen. Dann die Salsiccias anbraten, aber nicht im Ganzen. Schneidet die Wurst an einem Ende auf und formt das Brät zu kleinen Bällchen. Die werden dann kurz angebraten. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauf feinhacken und zu den Fleischbällchen geben. Kurz anschwitzen und dann alles mit passierten Tomaten ablöschen. Köcheln lassen. Dann die Temperatur runterstellen, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wieder köcheln lassen bis die Soße etwas reduziert ist. Frische Kräuter und ein Stück Butter dazu – dann können Soße und Nudeln vermengt werden.
Fertig!

Zu den italienischen Wurst-Bällchen passt zum Beispiel ein Fenchelsalat. hmm… WE LIKE!

P.s.: Wir freuen uns immer ein Loch in den Bauch, wenn Ihr unsere Rezepte nachkocht! Macht doch beim nächsten Mal ein Foto von Eurem Yummy Friday und postet das inklusive der Hashtags #tohuwaboho #yummyfriday bei Instagram oder schickt es an tohuwaboho@web.de! Das wird super! Und vielleicht springt für Euch sogar ein toller Gewinn dabei heraus!

Yummy Friday: Gin-Tasting bei den Genussverstärkern

Gin ist der neue Whiskey, also zumindest im Sommer. Da gibt es nämlich immer öfter Tastings von feinen Wacholder-Stöffchen. Der torfige Cousin zweiten Grades darf erst im Winter wieder ran. Beim Offenbacher Wein- und Schnapshändler unseres Vertrauens, die Genussverstärker am Goetheplatz, ist das zumindest so. Unter dem Motto „Die Aromenwelt des Gins“ gab’s sechs verschiedene London Drys, pur  und mit passendem Tonic Water – abseits von Gordon’s und Schweppes.

  
  
Geschmackvolle und lehrreiche Verkostung: Es gibt etwa einen Gin, der nach Tonka-Bohne schmeckt, einen der ein Lavendel-Aroma hat und mit Riesling aus dem Saarland versetzt ist, und einen aus Frankfurt, der (Obacht!) mit den sieben Kräutern der Grünen Soße gemacht wird. Der Kenner trinkt den Hesse-Gin (Gin Sieben) mit Tomate und einem Basilikumblatt.  Mein persönlicher Favorit: Gin Sieben mit dem weniger süßen Fever Tree Tonic Water. Erfrischend, leicht, und regional. WE LIKE!

Wollt Ihr auch mal bei einem Gin-Tasking mitmachen? Dann schaut doch mal hier vorbei:

Die Genussverstärker, Am Goetheplatz, Ecke Bernard-/Ludwigstraße, Offenbach