Yummy Friday: Hessisch Caprese

Dieser Beitrag ist ein Plädoyer für mehr Gerechtigkeit. Handkäs wird viel zu oft missverstanden, unterschätzt und bisweilen auch gemobbt! „Du Stinker“, heißt es dann oder „is gar nicht meins“. Klar Geschmäcker sind verschieden aber das ist auch der Handkäs.
Und mein neuestes Küchen-Experiment beweist: Der gute alte Harzer Roller kann sogar italienisch. Jawoll! Hessisch Caprese ist sozusagen eine Hommage an das Rhein-Main-Gebiet und die vielen Italiener, die hier schon so lange leben. Wenn das Gericht sprechen könnte, würde es wahrscheinlich diesen unübertrefflichen hessisch-italienischen Dialekt haben: „De Handkäs nixe stinge! De Handkäse ise tutto bene!“


Das braucht ihr für Hessisch Caprese:
4 Handkäs
2 große Tomaten oder 5-6 Cocktailtomaten
1 Zwiebel (rot)
Olivenöl
Essig
Prisen: Salz/Pfeffer
Basilikumblätter und frischen Oregano

So wird’s gemacht:
Handkäse schon einen Tag vor Verzehr einlegen. Dazu Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zwiebel in eine (verschließbare!) Schüssel geben und die Käse-Klöpse hineingleiten lassen. Dicht verpackt in den Kühlschrank. Kurz vor dem Anrichten Tomaten waschen und in Scheiben schneiden. Am besten die Größe der Tomaten an die Größe des Handkäs anpassen (bei kleinem Käse kleine Tomaten und andersrum). Dann die Scheiben auf einem Teller anrichten, Handkäs draufsetzen, alles mit der Musik (also der Vinaigrette) und frischem Basilikum und Oregano garnieren. Dazu passt Brot und ein kaltes Schöppsche! We Like! 

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