Inspiration: Kleiderschrank-Detox

Weniger ist mehr. Das gilt nicht nur für Make-Up, sondern auch für den Kleiderschrank. Wie oft sieht man das Outfit vor lauter Stoff nicht mehr. Hosen stapeln Röcke platt, Tops verschwinden hinter T-Shirts, und die groben Strickpullis scheinen kannibalisch andere Pullover zu verschlingen. Was zu viel ist, ist zu viel: Ich miste aus!

Das ist zwar ein Satz, den ich mir sonst an jedem Morgen leise in meinem Kopf aufsage, aber jetzt will ich ihn laut verkünden und nach Ansage (somit geschehen) auch in die Tat umsetzen.

Mega-Inspo zu diesem fafafantasischen Entrümpel-Programm bekam ich über den Blog „Unfancy„, von einer Amerikanerin, die das Unmögliche geschafft hat: Sie hat ihre Garderobe auf knapp 40 Teile reduziert. Hosen, Shirts, Röcke, Kleider, Schuhe – bis auf diese Zahl ausmisten und damit den Schrank beschränken. Teile, die im Moment nicht gebraucht werden, spenden oder unterm Bett für die passende Saison aufbewahren.

Jetzt folgt der zweite schwere Punkt im Programm: Weniger shoppen. Alle drei Monate, also immer zum Beginn einer neuen Saison, können neue Teile dazukommen und mit dem Standardrepertoire gemixt werden. Zu warme oder dünne Sachen wandern dann wieder unters Bett. Das Versprechen: Man spart so nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem investiert man in bessere Teile, da man weniger spontanen Schrott kauft. Darüber hinaus, so prophezeit es der Profi, findet man so leichter zu seinem eigenen Stil, siebt sozusagen die Essenz des eigenen Geschmacks heraus.

So weit, so gut, so unvorstellbar. Im Moment klingt dieser Entrümplungsplan nach großem Verzicht, wie ein ewiges Klamotten-Fasten, das ständig droht, gebrochen zu werden. Aber das Detox-Programm für die Mottenkiste verspricht so viele gute Begleiterscheinungen und hält mir außerdem vor Augen, dass ich mir nicht einmal einen Monat ohne textilen Neuzugang vorstellen kann. Entzug ist also an der Zeit!

Fotos via Pinterest 

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